Rügen, 2003

Anfang der 1980er Jahre lebte meine Familie im Chiemgau. Ich war oft mit dem Rad unterwegs und kam dabei eines Tages auch an der Baustelle des Golfplatzes in Sondermoning-Hart vorbei. Damals beschloss ich, hier auch einmal spielen zu wollen, obwohl ich diesen Sport bislang nur aus dem mitternächtlichen Fernsehprogramm kannte.

Es sollte jedoch noch bis 1999 dauern, ehe ich dann -anlässlich eines Schnuppertages für Lehrer- tatsächlich erstmals auf einem Golfplatz stand. Was war das für eine Mühe! Der Abschlagplatz der Driving-Range war schon bald völlig ramponiert, doch der Ball noch kaum getroffen. Und wenn er dann doch einmal ein paar wenige Meter weit flog, waren Stolz und Freude groß.

Ich blieb jedenfalls dabei, machte sofort einen Anfängerkurs und kaufte mir nach und nach eine komplette Ausrüstung.

Doch erst 2003 fing ich ernsthaft an zu spielen, machte meine Platzreife und testete fortan die unterschiedlichsten Plätze. Ob auf Rügen oder in Bad Griesbach, Löffelsterz oder Eschenried, Bad Wiessee oder in South Carolina: im Vordergrund steht für mich immer der Spaß mit dem kleinen Ball und die Bewegung an der frischen Luft.

Heute spiele ich vor allem "Golf im Klostergarten": Der Platz von Maria Bildhausen ist nicht nur weitläufig und sehr interessant, sondern vor allem landschaftlich äußerst reizvoll. Bei gutem Wetter kann man vom Fairway der 13. Bahn sogar einen Blick auf die Veste Coburg werfen. Der wahrscheinlich schönste Platz aber ist die Bank direkt hinter dem 15. Loch. "Mein" Loch ist übrigens die 8.

www.maria-bildhausen.de